Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner spricht sich für eine rasche Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie aus: „Die Entgelttransparenzrichtlinie ist ein zentraler Schritt hin zu mehr Gerechtigkeit. Arbeitnehmer*innen haben ein Recht darauf zu wissen, was ihre Arbeit wert ist, und sie haben ein Recht darauf, für gleiche und gleichwertige Leistung gleich bezahlt zu werden.“
Faire Löhne sind eine Frage der Gerechtigkeit und der wirtschaftlichen Vernunft. Gleiche Bezahlung für gleiche und gleichwertige Arbeit muss endlich Realität werden. Denn noch immer liegt der Gender Pay Gap in Österreich auf einem viel zu hohen Niveau. „Frauen leisten tagtäglich genauso viel wie Männer. Trotzdem verdienen sie deutlich weniger. Diese Ungleichheit ist nicht hinnehmbar und muss endlich überwunden werden“, so SPÖ-Frauensprecherin Sabine Schatz.
Die EU-Richtlinie zur Lohntransparenz ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Fairness und echter Gleichstellung am Arbeitsmarkt. „Nur wenn sichtbar wird, wo Ungleichheiten bestehen, können diese auch beseitigt werden.
Zugleich hebt die SPÖ-Frauensprecherin hervor, dass faire Bezahlung allen zugutekommt: „Gerechte Löhne stärken die Kaufkraft und damit unsere Wirtschaft. Sie ermöglichen es Frauen, ihre Qualifikationen voll einzubringen, und helfen Unternehmen, dringend benötigte Fachkräfte zu sichern. Gleichstellung ist damit nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch ein Gewinn für den gesamten Standort. Die Umsetzung der Richtlinie ist nicht nur eine europäische Verpflichtung, sondern auch klar im Regierungsprogramm verankert. Jetzt geht es darum, diesen wichtigen Schritt konsequent zu setzen.