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Frauen und Corona: Ungleichheit in Österreich und Europa

Termin

Datum:
30. Juni
Zeit:
18:00 bis 19:00

Gesprächspartnerinnen

EVELYN REGNER, MEP, Vorsitzende des Gleichbehandlungsausschusses des Europaparlaments

BARBARA PRAINSACK, Institut für Politikwissenschaften Universität Wien

Moderation

ANDREA BRUNNER, SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin

Inhalt

Corona-Krise hat die Ungleichheit sehr schnell anwachsen lassen – das gilt für Österreich genauso wie für die meisten EU-Länder. Es zeigt sich, dass diejenigen, die schon vor der Krise wenig Geld hatten, jetzt noch weniger zur Verfügung haben. Seien es Alleinerzieherinnen, seien es Menschen mit Migrationshintergrund, seien es schon vorher Arbeitslose oder Mindestsicherungsbezieherinnen. Und gerade diese Gruppen werden von den diversen Fonds oder Einmalzahlungen der Bundesregierung oftmals sehr ungenügend oder gar nicht versorgt.
In einer Studie der Universität Wien wird sehr deutlich gemacht, dass vor  allem Arbeitslose und Mindestsicherungsbezieher_innen massive existenzielle Ängste haben. Dass diese Fragen natürlich auch eine starke Geschlechterdimension haben, steht außer Frage. Denn Corona zeigt im Brennglas die Ungleichheiten, die immer da sind, aber jetzt sichtbarer und akuter wurden und werden. Wie diese Ungleichheiten sowohl auf der österreichischen als auch auf der europäischen Ebene sinnvoll politisch bearbeitet werden können, um mehr Gleichheit und (Geschlechter-)Gerechtigkeit herzustellen, soll diskutiert werden.
Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf die Gesellschaft und insbesondere auf die Geschlechterfrage? Wie können die mit Corona einhergehenden Ungleichheitsprozesse politisch in „eine Chance“ verwandelt werden? Bzw. können sie überhaupt in eine Chance verwandelt werden?
Welche politischen, gesellschaftlichen und strukturellen Veränderungen braucht es um Gleichheit und (Geschlechter-)Gerechtigkeit herzustellen? In Österreich und Europa?

LINK ZUR ÜBERTRAGUNG auf ZOOM

Um direkt über Zoom teilnehmen zu können, ist die App herunterzuladen.

Das Gespräch wird auch auf der Facebook-Seite des Karl-Renner-Instituts und der SPÖ-Bundesfrauen übertragen.