Aufbruch von Rollenbildern

Starre Rollenbilder prägen noch immer die Berufswahl von Mädchen und Burschen. Je früher wir diese Rollenbilder aufbrechen, umso besser.

Im Bildungsbereich werden derzeit wichtige Schwerpunkte gesetzt:

Gendersensible Pädagogik
Oft werden Mädchen und Buben im Unterricht unterschiedlich behandelt und beurteilt. In der Aus- und Weiterbildung werden LehrerInnen verstärkt dafür sensibilisiert, das eigene Verhalten zu hinterfragen und bekommen Hilfestellung in gendersensibler Pädagogik.
Auf der Pädagogischen Hochschule in Salzburg wurde ein Koordinationszentrum für Diversitätspädagogik eingerichtet und eine Professur für Geschlechterpädagogik geschaffen.

Geschlechtersensible Berufsorientierung
Wichtig ist es, Mädchen und Frauen die Möglichkeiten und Chancen, abseits der traditionellen Lehrberufe zu vermitteln. An den Neuen Mittelschulen wurde die Berufsorientierung bereits als eigenes Fach in den Lehrplan aufgenommen. Auch alle Fort- und Weiterbildungsangebote für SchülerInnen und BildungsberaterInnen an den Pädagogischen Hochschulen beinhalten ein Gender-Diversity-Modul.

Girls Day und Girls Day Mini
Der Girls Day ist ein Aktionstag, mit dessen Hilfe das Interesse von Mädchen für technische Berufsfelder geweckt werden soll. In einer Vielzahl von Unternehmen und Einrichtungen haben Mädchen einen Tag lang die Chance, Einblick in die Berufswelt zu bekommen. 2015 gibt es im Bundesdienst erstmals den Girls Day Mini, der Mädchen bereits am Beginn ihres Bildungsweges, nämlich im Kindergarten, anspricht.