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Equal Pay

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Equal Pay: Wir lassen uns nicht abspeisen!

Frauen in Österreich verdienen für die gleiche Arbeit im Schnitt um 18,5 Prozent weniger als Männer. Jede zweite Frau arbeitet Teilzeit. Das ist eine der Hauptursachen für die hohen Gehaltsunterschiede in Österreich. Aufgrund der fehlenden Ganztagesplätze in Kinderbetreuungseinrichtungen sehen sich viele Frauen gezwungen Teilzeit zu arbeiten, obwohl das weniger Lohn, weniger Pension und mehr Armut bedeutet. Die Bundesregierung lässt das kalt. Es gäbe längst den Rechtsanspruch auf ganztägige Kinderbetreuung, hätte ihn nicht 2016/17 Sebastian Kurz verhindert. Jetzt muss das Geld endlich investiert werden!

Frauenpolitik zeigt Wirkung

Die Lohnunterschiede sind in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich. In Vorarlberg sind sie mehr als doppelt so hoch wie in Wien. Das zeigt wie wirksam Frauenförderprogramme und ganztägige Kinderbetreuungseinrichtungen sind! Denn Wien ist in vielen Bereichen ein Vorbild.

Equal Pay Day im Bund: 25. Oktober 2021 – Lohnunterschied 19,3 %
Vorarlberg: 27. September 2021 – Lohnunterschied:  26,2  %
Oberösterreich: 9. Oktober 2021 – Lohnunterschied 22,9 %
Tirol: 14. Oktober 2021 – Lohnunterschied 21,6 %
Salzburg: 15. Oktober 2021 – Lohnunterschied 21,2 %
Steiermark: 20. Oktober 2021 – Lohnunterschied 19,8 %
Niederösterreich: 23. Oktober 2021 – Lohnunterschied 19,1 %
Kärnten: 25. Oktober 2021 – Lohnunterschied 18,6 %
Burgenland: 26. Oktober 2021 – Lohnunterschied 18,3 %
Wien: 15. November 2021 – Lohnunterschied 12,8 %

So wollen wir die Lohnschere schließen:

  • Raus aus der Teilzeitfalle – mehr Vollzeitarbeitsplätze für Frauen
  • Kürzere Vollzeit und Halbe/Halbe in der Familie
  • höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen in Branchen mit hohem Frauenanteil
  • regionale Frauenarbeitsstiftungen
  • 850 Euro für alle Lehrlinge ab dem 1. Lehrjahr
  • während der Pflegeausbildung soll es ein Gehalt von 1.700 Euro geben
  • Qualifizierungeld neu: mindestens 70 Prozent des Gehalts
  • 500-Euro-Umstiegsbonus für Arbeitssuchende
  • 1,2 Milliarden Euro für den raschen Ausbau der ganztägigen Kinderbetreuung
  • Rechtsanspruch auf ganztägigen gratis Kinderbetreuungsplatz

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