Jugendliche von Corona-Pandemie besonders hart getroffen

Jugendliche wurden weltweit in den letzten eineinhalb Jahren von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie hart getroffen – die psychosozialen Folgen sind enorm. „Wo bleibt das lang geforderte Jugendpaket der Bundesregierung? Wo bleibt die nachhaltige Unterstützung für junge Menschen in diesem Land? Von der Jugendministerin in Vertretung Edtstadler war den Sommer über noch gar nichts zu hören“, kritisierte die SPÖ Kinder- und Jugendsprecherin Eva-Maria Holzleitner gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

Die Bundesregierung hat Kindern und Jugendlichen im vergangenen Jahr kaum Aufmerksamkeit geschenkt, geschweige denn ein umfassendes Unterstützungspaket ausgearbeitet. Teilhabemöglichkeiten der Jugendorganisationen, wenn es um Corona-Krisenmanagement ging, gab es de facto nicht. Die SPÖ hat im Parlament mehrfach nicht nur einen Rettungsschirm für Kinder und Jugendliche gefordert, sondern auch einen Jugendgipfel, sowie Gestaltungsmöglichkeiten wie beispielsweise durch Hackathons. Auch bei künftigen Corona-Maßnahmen muss die Perspektive von jungen Menschen maßgebend miteinfließen. „Wir müssen der Jugend ausreichend Raum bieten, sich einzubringen. Die Chance zur Partizipation bei politischen Prozessen ermöglichen, denn in den jungen Leuten steckt viel Potential und es geht schließlich um ihre Zukunft!“, so Holzleitner.