Kinderbetreuung muss dringend ausgebaut werden!

Die SPÖ weist seit Monaten auf die große Lücke bei der Betreuung von Unter-Dreijährigen hin. "Die Julius-Raab-Stiftung der ÖVP unterstreicht mit ihrer Studie unsere monatelangen Appelle und Forderungen, endlich die Kinderbetreuung auszubauen", so SPÖ-Familiensprecherin Petra Wimmer.

„Ich hoffe, sie schicken die Studie auch an die Regierung und ÖVP-Familienministerin Raab. Denn die ist säumig und verantwortlich dafür, dass Österreich sich bei der Betreuung der Unter-Dreijährigen EU-weit im letzten Drittel befindet. Seit Monaten fordern SPÖ und Sozialpartner einen schnelleren Ausbau der Plätze und weisen auf die brisante Situation hin, dass bundesweit 7.500 Plätze für Unter-Dreijährige fehlen. Aber es passiert nichts. Die Familien in Österreich werden in dieser schwierigen Zeit von der türkis-grünen Regierung im Stich gelassen“, soWimmer.

Eltern und Kinder brauchen eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung, auf die sie sich das ganze Jahr verlassen können. „Dazu braucht es einen Rechtsanspruch auf einen ganztägigen, kostenfreien und qualitätsvollen Kinderbetreuungsplatz ab dem ersten Lebensjahr. Nur so kann es faire Bildungschancen für alle Kinder in Österreich geben“, so Wimmer.

Die Corona-Pandemie verlangt den Familien Enormes ab. Daher brauchen sie gerade jetzt mehr Unterstützung. Wimmer unterstreicht die Forderung der SPÖ nach einer Milliarde Euro für den Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen: „Das ist notwendig, damit man die Betreuungseinrichtungen zeitgemäß ausstatten kann und damit mehr Personal eingestellt werden kann. Das müssen uns die Kinder, Betreuer*innen und Eltern wert sein.“ Die SPÖ hat Vorschläge gemacht und Gesetzesanträge eingebracht. Man muss sie nur umsetzen. Die Regierung muss endlich aus der Sommerlethargie erwachen und darf die Familien nicht länger im Stich lassen“, so Wimmer.