Johanna Dohnal Enquete 2021: Raus aus der Krise!

Ob Corona-, Pflege- oder Klimakrise: Am Ende sind’s und waren's immer die Frauen, die die gesellschaftlichen Krisen unserer Welt stemmen (mussten). Und dennoch wird ihre Arbeit - ob bezahlte oder unbezahlte - nach wie vor nicht ausreichend wertgeschätzt.

Ein feministischer Aufbruch nach der Krise – das stand im Mittelpunkt der Johanna Dohnal Enquete 2021, die erstmals nach vielen Monaten Pandemie wieder statt finden konnte.

Was haben Globale Arbeitskämpfe mit der Klimakrise zu tun? Warum kann ein Lieferkettengesetz ein erster Ausweg sein und inwiefern hängt der feministische Kampf auch mit Queer Liberation zusammen? Diese Fragen wurden in spannenden Workshops diskutiert. Die Veranstaltung fand heuer zum 16. Mal und ist eine Kooperation der SPÖ-Frauen, der sozialdemokratischen Jugendorganisationen AKS, JG, SJ, VSStÖ, FSG-Jugend und der SoHo. Ort war diesmal die Bezirksorganisation Hietzing.

Frauen dürfen nicht die Verliererinnen der Krise sein forderte SPÖ-Frauenvorsitzende Eva-Maria Holzleitner. Es braucht jetzt ein umfangreiches Paket, das Frauen in allen Bereichen stärkt.

Hier gibt es Fotos der Johanna Dohnal Enquete 2021

Ich denke es ist Zeit, daran zu erinnern: Die Vision des Feminismus ist nicht eine „weibliche Zukunft“. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Rollenzwänge, ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn.
(Johanna Dohnal, Gastvortrag an der Technischen Universität Wien, WIT-Kolloquium 22. März 2004)