SPÖ fordert 13. und 14. Familienbeihilfe für zwei Jahre

SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek fordert in der heutigen Sitzung des Nationalrats bessere Unterstützung für Familien und Arbeitslose. „Bei der Arbeitslosigkeit geht es um die Frauen. Die Frauenarbeitslosigkeit ist im letzten Jahr um 40 Prozent gestiegen, die Langzeitarbeitslosigkeit unter Frauen um 90 Prozent. Viele dieser Frauen sind Alleinerziehende und brauchen mehr Familienleistungen“, schildert Heinisch-Hosek die Lage und fordert deswegen eine 13. und 14. Auszahlung der Familienbeihilfe für zwei Jahre.

Die Aktion Sprungbrett des Arbeitsministers kritisiert Heinisch-Hosek: „Den Namen haben Sie sich von einem Verein angeeignet, der Betriebe auszeichnet, die Mädchen ausbilden. Und budgetiert ist die Maßnahme immer noch nicht.“ Sie fordert die Umsetzung der Aktion 40.000 und den Corona-Beschäftigungsbonus zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, den die SPÖ in der heutigen Sitzung eingebracht hat.