Gender Budgeting im Filminstitut: Begrüßenswerter Schritt, aber es braucht weitere Initiativen

Bild: Knie

„Dass der Aufsichtsrat des Österreichischen Filminstituts eine geschlechtergerechte Verteilung der Fördermittel beschlossen hat, ist wichtig und unbedingt begrüßenswert. Allerdings braucht es weitere Schritte und vor allem einen konkreten Plan, damit die Fördermittel tatsächlich bei den Frauen ankommen. Aber auch damit Frauen nach einer fachspezifischen Ausbildung tatsächlich die besten Voraussetzungen erhalten, um in der Filmbranche Fuß fassen zu können. Wir werden jetzt beobachten, welche Veränderungen eintreten und ob es strengere Quoten braucht“, sagt SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek. ****

So müsse es etwa Konzepte geben, die Frauen dazu ermutigen, verstärkt Projekte einzureichen. „Auch wenn es Berufsunterbrechungen gibt, etwa aus familiären Gründen, muss es konkrete Strategien für den Wiedereinstieg geben“, sagt Heinisch-Hosek und fährt fort: „Quotenregelungen würde ich hier nicht von vornherein vom Tisch wischen, die können durchaus angedacht werden.“ Grundsätzlich aber sei die Entscheidung des Aufsichtsrats des Österreichischen Filminstituts „eine gute und richtige“.