Anerkennung von Freiwilligen

Elisabeth Feichtinger Bild: Simonis

Anlässlich des Tages der Anerkennung von Freiwilligen richtet die Sprecherin für Ehrenamt der SPÖ Elisabeth Feichtinger einen großen Dank an die über 3,4 Millionen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in Österreich: „Vom Erledigen der Einkäufe für unsere älteren Mitmenschen in der Pandemie, über kleinere Unterstützungen beim Bewältigen des Alltages jener, die dabei ein bisschen Hilfe brauchen, bis hin zum nicht zu unterschätzenden Füreinanderdasein. Ohne Menschen, die an ihre Mitmenschen denken, ist eine Gesellschaft zum Scheitern verurteilt. Ein herzliches Danke an euch!“

„Corona ließ uns näher zusammenrücken. Das sollten wir mit in eine bessere Zukunft nehmen“, führt Feichtinger weiter aus. Aktuelle Umfragen hätten ergeben, dass insbesondere Jugendliche in der Krise solidarischer zu- und miteinander wurden. Der Anteil derer, die der Aussage „Ich will machen, was ich will, und die anderen sollen machen, was sie wollen“ zustimmen würden, sei etwa von 79 Prozent vor der Krise auf 28 Prozent während der Krise gefallen, während Respekt und gegenseitige Achtung gestiegen sind.

Neben dem Engagement einzelner Individuen gelte es am heutigen Tag insbesondere auch an Organisationen zu denken, die sich einem besseren Miteinander in einer gemeinsamen Gesellschaft verpflichtet haben, „von den Wohlfahrts- und Rettungsorganisationen bis hin zu den Nachbarschaftsinitiativen, nicht nur heute, sondern 365 Tage im Jahr, ihr seid HeldInnen!“, so Feichtinger.

Abschließend erhebt Feichtinger noch einzulösende Forderungen: „Mit einem Danke ist nicht genug getan. Wir haben dafür gekämpft, dass Freiwillige eine Entgelt-Fortzahlung bekommen, wenn sie im Einsatz sind. Was sie darüber hinaus verdienen: Sonderurlaub und insgesamt kürzere Arbeitszeiten – so wie alle Beschäftigten. Wer will, dass sich Menschen neben Beruf und Familie freiwillig engagieren, sorgt für ausreichend Freizeit!“