Familienpaket der Regierung ist „Tropfen auf den heißen Stein“

Petra Wimmer
Petra Wimmer Bild: © Parlamentsdirektion / PHOTO SIMONIS

Das Familienpaket der Regierung ist zu wenig, zu bürokratisch und nicht treffsicher genug, kritisierte SPÖ-Familiensprecherin Petra Wimmer am Donnerstag. Die SPÖ wird diesem Paket trotz vieler Kritikpunkte zustimmen, weil es besser als nichts ist, es bleibt aber „ein Tropfen auf den heißen Stein“. Wimmer forderte eine kontinuierliche Hilfe für Familien durch eine dauerhafte und treffsichere Unterstützung statt Almosenpolitik durch Einmalzahlungen. ****

Nach einem Jahr der Corona-Krise sind viele Familien in Not. Die Unterstützung, falls es eine gibt, kommt kaum bei ihnen an. Was insbesonders fehlt sind Details zur Unterstützung für besonders vulnerable Gruppen. Hier befürchtet die SPÖ-Familiensprecherin, dass diese Unterstützung genauso bürokratisch abgewickelt wird wie der Familienhärtefonds. Beim Familienhärtefonds, dessen Erhöhung Wimmer grundsätzlich begrüßte, ist dringend eine Reform notwendig durch die es zu einer Vergrößerung des BezieherInnenkreises und einer Ausweitung der Bezugsdauer kommt.

Ebenso notwendig ist eine Unterhaltsgarantie, um die prekäre Situation der Alleinerziehenden und ihrer Kinder verbessern. Österreichs Familien sind auf vielen Ebenen belastet, mit diesem Paket wird ihnen leider nicht ausreichend genug geholfen, schloss die SPÖ-Familiensprecherin.