Frauenarbeitslosigkeit ist alarmierend

Als „alarmierend“ bezeichnet SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek die aktuellen Arbeitsmarktdaten. „Besonders alarmierend ist die Anzahl der arbeitslosen Frauen, immerhin gibt es zum Vorjahresmonat eine Steigerung von 35 Prozent. Frauen werden aus dem Arbeitsmarkt gedrängt und die Regierung sieht tatenlos zu!

Ich frage mich, worauf warten Frauenministerin Raab und Arbeitsministerin Aschbacher?“, so Heinisch-Hosek. Die SPÖ-Frauenvorsitzende fordert dringend ein Arbeitsmarktprogramm für Frauen, darin enthalten sollen Maßnahmen wie zum Beispiel die Erhöhung des Arbeitslosengeldes und eine deutliche Erhöhung der Mittel für das arbeitsmarktpolitische Frauenprogramm des AMS, zumindest 50 Prozent des AMS-Förderbudgets für Frauen, sein.

„Die aktuellen Arbeitslosenzahlen zeigen deutlich, dass Frauen von der Corona-Krise besonders betroffen sind. Kommt keine Trendwende, hätte das drastische Folgen für das Einkommen und damit auch die Pensionen der Frauen“, so Heinisch-Hosek. Als „besonders wichtig“ bezeichnet Heinisch-Hosek die Erhöhung des Arbeitslosengeldes. „Viele Frauen leiden unter Existenzängsten, die Fixkosten bleiben, weniger Geld steht zur Verfügung. Politische Verantwortung zu übernehmen heißt, die Frauen im Blick zu haben und damit einen frauenpolitischen Backlash zu verhindern“, so die SPÖ-Frauenvorsitzende. (Schluss) rm/sc