Frauen müssen endlich mehr verdienen!

Angesichts des aktuellen Rechnungshof-Berichts fordern die SPÖ-Frauen ein Lohngesetz mit Strafen bei Unterbezahlung, Arbeitsmarktinitiativen für Frauen, Arbeitszeitverkürzung und einen Rechtsanspruch auf einen Wechsel von Teilzeit auf Vollzeit.

Frauen müssen endlich mehr verdienen, so SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek zum aktuellen Einkommensbericht des Rechnungshofes. „Schon im Vorkrisenjahr 2019 waren Frauen benachteiligt und der Anteil an Teilzeitbeschäftigungen bei Frauen hat zugenommen. Eine Tendenz, die sich in Zukunft noch weiter verstärken wird, wenn wir jetzt nicht rasch gegensteuern“, so die SPÖ-Frauenvorsitzende.

Die SPÖ fordert ein Lohngesetz mit Strafen bei Unterbezahlung wie in Island, Arbeitsmarktinitiativen für Frauen, Arbeitszeitverkürzung für eine bessere Verteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit und einen Rechtsanspruch auf einen Wechsel von Teilzeit auf Vollzeit. „Im Sinne der Transparenz spreche ich mich vehement für Lohntransparenz aus. Damit gebe ich Frauen ein wichtiges „Werkzeug“ für Lohnverhandlungen in die Hand“, so SPÖ-Rechnungshofsprecherin Karin Greiner. Die Vorschläge zu mehr Lohngerechtigkeit der SPÖ liegen seit langem auf dem Tisch, setzen wir sie endlich um!“ so Heinisch-Hosek.

Auch Neuseeland ist dieses Jahr mit einem Lohngesetz vorgeprescht, bei dem Branchen untereinander besser verglichen werden können. „Lernen wir von den Besten und sorgen wir dafür, dass Österreich in der Frauenpolitik wieder vorwärts statt zurück geht“, so die SPÖ-Frauenvorsitzende.