Frauen nicht im Stich lassen!

NRin Gabriele Heinisch-Hosek Bild: Astrid Knie

Die SPÖ-Frauen fordern einen Krisenplan, der Frauen unterstützt. „Bündeln wir all unsere Kräfte, um den Backlash in Österreich zu verhindern. Bitte schauen Sie nicht zu, wie Frauen nach und nach aus dem Arbeitsmarkt gedrängt werden!“, richtet Heinisch-Hosek einen Appell in Richtung Bundesregierung und Frauenministerin Susanne Raab.

„Der Druck auf Eltern steigt massiv und Frauen sind es, die die Hauptlast tragen. Das ist alarmierend!“, so SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek in Reaktion auf eine SORA-Befragung von Eltern in der Zeit des zweiten Lockdowns im Auftrag des Momentum Instituts. Demnach gaben 58 Prozent der Befragten an, stark belastet zu sein. Bei den Müttern waren es zwei Drittel. Jede dritte befragte Frau arbeitet früh morgens oder abends, jede zehnte sogar in der Nacht, um trotz Kinderbetreuung Zeit für Erwerbsarbeit zu finden. Dazu kommen massive finanzielle Sorgen.

Die SPÖ-Frauen fordern einen Krisenplan, der Frauen unterstützt. „Bündeln wir all unsere Kräfte, um den Backlash in Österreich zu verhindern. Bitte schauen Sie nicht zu, wie Frauen nach und nach aus dem Arbeitsmarkt gedrängt werden!“, richtet Heinisch-Hosek einen Appell in Richtung Bundesregierung und Frauenministerin Susanne Raab.

Die SPÖ-Frauen fordern einen raschen Ausbau der ganztägigen Kinderbetreuung und Ganztagsschulen in ganz Österreich. Auch Arbeitsmarktinitiativen müssen jetzt gezielt Frauen unterstützen. „Halten wir zusammen, schauen wir gemeinsam, dass Österreich wieder zu den fortschrittlichen Ländern in Europa zählt. Gute Konzepte gibt es genug, setzen wir sie um!“ so Heinisch-Hosek.