Hetze des Bundeskanzlers vergiftet den Zusammenhalt in Österreich

Scharfe Kritik üben SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek und SoHo-Vorsitzender Mario Lindner an Bundeskanzler Kurz. „Die Aussagen vom österreichischen Bundeskanzler, wonach Österreicher*innen mit Migrationsbiographien das Virus ins Land eingeschleppt haben, sind verwerflich und abzulehnen. Er vergiftet damit den Zusammenhalt in unserem Land“, so Heinisch-Hosek und Lindner unisono. Diese Krise werde vor allem von Frauen mit Migrationsbiographien gestemmt. Sie arbeiten als Krankenschwestern, Pflegerinnen und im Handel. „Statt diesen Frauen die Wertschätzung und Würdigung, die sie verdient haben, zukommen zu lassen, macht Kurz sie zu Sündenböcken für den dramatischen Anstieg der Infektionszahlen in Österreich“, so Heinisch-Hosek. Die SPÖ-Frauenvorsitzende und der SoHo-Vorsitzende fordern eine Entschuldigung und Klarstellung des Kanzlers.

Es könne nicht sein, dass der oberste Regierungsvertreter in der schwersten Krise nicht Verantwortung übernimmt und gemeinsam mit seinen Regierungskolleg*innen an einem Krisenmanagement arbeitet, das alle Menschen in Österreich berücksichtigt. „So viele Menschen haben mit sozialen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Sorgen während der Pandemie zu kämpfen. Sie alle haben unsere Unterstützung und Solidarität verdient“, so Heinisch-Hosek und Lindner.