SPÖ-Familiensprecherin Wimmer: Schluss mit der türkis-grünen Verwirrungstaktik!

Wimmer fordert klare und verständliche Regelungen für Familien

Die Corona-Krise trifft die Familien besonders hart. Die ab heute geltenden neuerlich geänderten Lockdown-Regeln verschärfen die Situation weiter. „Großeltern dürfen zwar ihre Enkelkinder beaufsichtigen, aber die Enkelkinder dürfen nur von einem Elternteil gebracht werden. Oder doch nicht? Die neuen Regeln bringen keine Klarheit, sondern stiften noch mehr Verwirrung. Das ist absurd“, ärgert sich SPÖ-Familiensprecherin Petra Wimmer.

Die Regelungen wurden von Beginn an chaotisch kommuniziert, weshalb es jetzt eine Klarstellung benötige. Doch auch die neue Verordnung bringt für viele Familien kein Licht ins Dunkel. „Es ist zum Markenzeichen der Regierung geworden, Regeln unklar oder gar nicht zu kommunizieren. Die gesetzliche Sonderbetreuungszeit ist leider ein weiteres perfektes Negativbeispiel“, erklärt die Welser Nationalrätin. Für viele ArbeitnehmerInnen, aber auch ArbeitgeberInnen ist nach wie vor unklar, wann die gesetzliche Sonderbetreuungszeit gilt und wann nicht.

„Viele ArbeitnehmerInnen haben ihren Urlaub aufgebraucht, um die Kinder zu Hause zu betreuen. Homeoffice und Kinderbetreuung funktioniert in den seltensten Fällen gut. Gerade beim Homeschooling kommt es auf die Ausstattung der Wohnung/des Hauses an und auf das Engagement der PädagogInnen. Da ist es für die Eltern umso wichtiger, die Sonderbetreuungszeiten in Anspruch nehmen zu können“, ergänzt Petra Wimmer. Sie fordert daher die Regierung auf, die Regelungen der gesetzlichen Sonderbetreuungszeit endlich klar zu kommunizieren. Außerdem müssen Eltern einen Anspruch auf Sonderbetreuungszeit auch dann geltend machen können, wenn in Schulen nur Betreuung vorhanden ist, aber kein regulärer Unterricht.

Zusätzlich erklärt die Welser Nationalrätin: „Familien leiden ungemein unter der aktuellen Situation. Die Mehrfachbelastung durch Homeschooling und Homeoffice ist für viele kaum zu stemmen. Und dann noch die Sorge um die Gesundheit der Familie. Bei vielen Eltern ist die psychische Belastung schon so groß, dass sie in den Krankenstand gehen, damit sie die Kinder zu Hause betreuen können.“ Alleinerziehende hätten es, speziell am Land, noch schwerer und würden in Diskussionen kaum Beachtung finden.

Abschließend fordert die SPÖ-Familiensprecherin die Regierung auf, Familien in der Corona-Krise nicht alleine zu lassen und die gesetzliche Sonderbetreuungszeit an die Bedürfnisse der Familien anzupassen. „Die Verwirrungstaktik der Bundesregierung muss endlich beendet werden“, so Wimmer.