Rechtsanspruch auf Sonderbetreuungszeit kommt!

„Wir sind sehr erfreut, dass unsere Forderung nach einem Rechtsanspruch auf Sonderbetreuungszeit für Eltern jetzt umgesetzt wird und der Bund auch die vollen Kosten dafür trägt, so SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek und SPÖ-Familiensprecherin Petra Wimmer.

Das ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung von Eltern in dieser schwierigen Corona-Situation und dem neuerlichen Lockdown. Viele alleinerziehende Frauen und Familien haben massive Probleme mit der Betreuung und haben ihre Urlaube schon aufgebraucht. Auch gibt es große Ängste um den Arbeitsplatz, wenn man wegen Kinderbetreuung öfter ausfällt. Hier war dringender Handlungsbedarf“, so Heinisch-Hosek.

Wimmer fügt hinzu, dass für die Eltern und Familien auch wichtig ist, „dass sie diese Sonderbetreuungszeit von insgesamt 4 Wochen in Anspruch nehmen können, unabhängig, ob sie bereits während des ersten Lockdowns oder in den Ferien ihre Kinder betreuen mussten. Dies wird nicht angerechnet. Und der neue Anspruch kann bis Ende des Schuljahres 2020/2021 in Teilen, tage- oder halbtageweise in Anspruch genommen werden“

„Mit dieser neuen Regelung sind die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht mehr vom Good Will des Arbeitgebers abhängig. Das gibt endlich die nötige Sicherheit und nimmt die Sorgen, vor allem auch, wenn Kinder wegen Krankheits- oder Ansteckungsverdacht zuhause bleiben müssen“, so die SPÖ-Frauensprecherin abschließend.