Wimmer erfreut über SPÖ-Erfolg: Kinderkostenstudie endlich in Auftrag gegeben

SPÖ-Familiensprecherin begrüßt Einlenken der Regierung nach jahrelangem Druck der SPÖ

-Eine jahrelange Forderung der SPÖ wurde im gestrigen Familienausschuss beschlossen: die Erstellung einer neuen Kinderkostenstudie. „Das war überfällig. Die aktuellen Regelbedarfssätze basieren auf der Kinderkostenstudie aus dem Jahr 1964. Seitdem haben sich die Lebensrealitäten von Kindern und Jugendlichen enorm verändert. Zum Beispiel hat das Homeschooling gezeigt, dass elektronische Geräte wie Laptops im Schulalltag nicht mehr wegzudenken sind. Das war im Jahr 1964 reine Utopie“, erklärt SPÖ-Familiensprecherin Petra Wimmer. Die Regelbedarfssätze würden eine große Rolle im Unterhaltsrecht oder bei der Familienförderung spielen. Daher sei eine Anpassung ein wichtiger Schritt gegen Kinderarmut, ergänzt die Welser Nationalrätin.

Im Hinblick auf die Erstellung der Kinderkostenstudie fordert die SPÖ die Einbeziehung der Betroffenen, also Kinder und Jugendlichen, zum Beispiel in Form der Bundesjugendvertretung. „Es ist wichtig, dass auch die Betroffenen zu Wort kommen. Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit bekommen, an der Kinderkostenstudie direkt mitzuwirken“, fordert Petra Wimmer. Außerdem gehe sie davon aus, dass der für November avisierte Zwischenbericht dem Familienausschuss des Nationalrates präsentiert werde. „Ich bin erfreut, dass die Regierung die Notwendigkeit einer neuen Kinderkostenstudie erkannt hat und eine langjährige SPÖ-Forderung nun umsetzt“, betont die SPÖ-Familiensprecherin abschließend.