Auf Klimakatastrophen vorbereiten!

NRin Petra Bayr

„Die Klimaerhitzung verursacht schon heute große Schäden und Katastrophen. Sind die Länder gut vorbereitet, haben also eine gute Infrastruktur und ein gutes Sozialsystem für alle Menschen, fallen die Schäden geringer aus“, so Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung.

Der 13. Oktober ist der Internationale Tag, um das Katastrophenrisiko zu reduzieren und Bayr nutzt ihn, um an die österreichischen Entwicklungszusammenarbeit zu appellieren: „Die Schwerpunktländer der OEZA brauchen mehr Unterstützung, um besser auf Klimakatastrophen vorbereitet zu sein. Die beiden Zyklone vergangenes Jahr in Mosambik haben gezeigt, wie groß und langanhaltend Verwüstung sein kann“, erinnert Bayr.

Bei der UN-Konferenz „Disaster Risk Reduction“ in Sendai im Jahr 2015 wurde der sogenannte Sendai Framework erarbeitet. Dieser konzentriert sich auf das Wohl der Bevölkerung. Die Staaten haben vereinbart, bis zum Jahr 2020 lokale Strategien auszuarbeiten, um bestmöglich auf Katastrophen zu reagieren. „Dafür ist die entsprechende Planung nötig. Sind Verwaltungen gut auf Naturkatastrophen oder Pandemien vorbereitet, ist der Schaden kleiner und viele Leben werden gerettet“, betont Bayr.