Heinisch-Hosek zu Frauen in Vorständen: Keine Rückschritte hinnehmen!

Corona-bedingter Backlash zeigt sich bereits in Studiendaten – SPÖ fordert ein Arbeitsmarktpaket für Frauen und Quotenregelung in den Vorständen

„Der Corona-bedingte Backlash zeigt sich bereits in Studiendaten. Wir müssen jetzt rasch handeln und dürfen keine Rückschritte hinnehmen!“, so SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek zu aktuellen Daten des „EY Mixed Leadership Barometers Österreich“. Von 191 Vorständen in börsennotierten Unternehmen sind aktuell nur 14 Frauen. Obwohl die Zahl der Aufsichtsrätinnen steigt, erfüllt jedes vierte Unternehmen nicht die Quote von 30 Prozent.

„Wir brauchen dringend ein Arbeitsmarktpaket für Frauen“, so Heinisch-Hosek. Notwendig sind Beschäftigungsinitiativen, Weiterbildungs- und Umschulungsmaßnahmen und ein Rechtsanspruch auf ganztägige Kinderbetreuung. „Das SPÖ-Modell zur Arbeitszeitverkürzung ist eine wichtige Chance für die Gleichstellung von Frauen“, so Heinisch-Hosek. Die SPÖ drängt auch seit langem auf eine Quotenregelung in den Vorständen.

„Ich bin fassungslos, dass Frauenministerin Susanne Raab sich ganz offensichtlich nicht dafür interessiert, wie es den Frauen in Österreich geht“, so Heinisch-Hosek.