Heinisch-Hosek: Papamonat auf Initiative von SPÖ umgesetzt

SPÖ-Antrag für Anspruch auf Papamonat von ÖVP und NEOS im Juli-Plenum 2019 abgelehnt

„Erfreut“ zeigt sich SPÖ-Frauenvorsitzende und SPÖ-Gleichbehandlungssprecherin Gabriele Heinisch-Hosek über das Lob der ÖVP-Ministerinnen Aschbacher und Raab für den von der SPÖ initiierten und durchgesetzten Papamonat. Offenbar hat die ÖVP nun endlich begriffen, wie wichtig der Papamonat für die Familien ist. „2019 hat die ÖVP gegen alle frauenpolitisch wichtigen Anliegen – so auch den Papamonat – gestimmt. Auf Druck der SPÖ konnte der gesellschaftspolitisch wichtige Papamonat umgesetzt werden“, so Heinisch-Hosek. Dass sich die ÖVP nun mit fremden Federn schmückt, sei „einigermaßen komisch“. Der SPÖ-Antrag auf einen Papamonat wurde im Juli-Plenum 2019 im Nationalrat gegen die Stimmen von ÖVP und NEOS beschlossen.

Seit 1. September 2019 ist es nun möglich, dass Väter nach der Geburt ihres Kindes einen Monat lang zuhause bleiben können. „Die Einsicht der ÖVP-Ministerinnen kommt spät. Offensichtlich braucht es die SPÖ, dass sich gesellschafts- und familienpolitisch was ändert. Darum erinnere ich die ÖVP- Ministerinnen, dass es jetzt rasch einen Rechtsanspruch auf Sonderbetreuungszeit braucht“, so die SPÖ-Frauenvorsitzende. Die Frauen, Kinder und Familien brauchen angesichts der steigenden Infektionszahlen und der damit drohenden temporären Schul- und Kindergartenschließungen echte Lösungen. „Hoffentlich dauert es nicht wieder Jahre, bis die ÖVP von der Notwendigkeit überzeugt wird“, so Heinisch-Hosek.