Höhere Löhne statt Applaus!

NRin Gabriele Heinisch-Hosek Bild: Astrid Knie

„Es vergeht kaum ein Tag, an dem das frauenpolitische Versagen dieser Regierung nicht offenkundig wird“, so SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek. Laut einer aktuellen Auswertung des Jobportals Stepstone geht das Lohngefälle zwischen den einzelnen Branchen noch weiter auf. Gerade Berufe, in denen mehrheitlich Frauen beschäftigt sind, sind deutlich schlechter bezahlt. Diese Tatsache wird jetzt durch die Corona-Krise noch weiter verschärft.

„Frauenministerin Raab muss endlich handeln!“, so Heinisch-Hosek. Die SPÖ fordert einen kollektivvertraglichen Mindestlohn von 1.700 Euro steuerfrei, ein Lohngesetz nach dem Vorbild Islands, mindestens 50 Prozent der Fördermittel des AMS für Frauen, Beschäftigungsinitiativen, eine staatlich geförderte Arbeitszeitverkürzung, Weiterbildungs- und Umschulungsmaßnahmen sowie Investitionen in den Klimaschutz und in den Sozialstaat. „Frauen werden auch durch die unsichere Situation bei der Kinderbetreuung aus dem Arbeitsmarkt gedrängt. Die Regierung sieht dem tatenlos zu“, so Heinisch-Hosek.

„Verhindern wir den Backlash, der sich gerade abzeichnet!“, so Heinisch-Hosek.