Frauen werden massiv aus dem Arbeitsmarkt gedrängt!

SPÖ-Frauenvorsitzende fordert Krisengipfel mit Frauenorganisationen.

„Frauen werden gerade massiv aus dem Arbeitsmarkt gedrängt. Da schrillen bei uns alle Alarmglocken!“, so SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek. Laut Informationen des ÖGB hat Österreich immer noch knapp 65.000 mehr Arbeitslose als vor Beginn der Corona-Krise – 85 Prozent davon sind Frauen.

Heinisch-Hosek fordert einen Krisengipfel mit Frauenorganisationen. „Wenn wir jetzt nicht rasch handeln, geht es mit Lichtgeschwindigkeit zurück in die Vergangenheit. Das nehmen wir nicht hin!“ Mehr als die Hälfte der Frauen arbeitet in unsicheren und a-typischen Beschäftigungsverhältnissen. Daher ist eine Rückkehr in den Arbeitsmarkt für sie schwieriger.

„Warum greift die Regierung unsere Vorschläge zur Stärkung des Arbeitsmarktes nicht endlich auf?“, so Heinisch-Hosek. Die SPÖ fordert Beschäftigungsinitiativen, Investitionen in den Sozialstaat wie zum Beispiel Pflege und Kinderbetreuung sowie eine Verkürzte Vollzeit. Noch immer leisten Frauen den Löwenanteil der unbezahlten Arbeit. Eine faire Arbeitsteilung ist daher das Gebot der Stunde. „Frauenministerin Susanne Raab darf dem allen nicht tatenlos zuschauen!“, so Heinisch-Hosek.