Verkürzte Vollzeit ist gut für die Gleichstellung!

Bild: Astrid Knie

Bezahlte und unbezahlte Arbeit gerecht teilen – Halbe/Halbe rückt damit näher.

„Wir brauchen jetzt Mut und Weitblick. Denn es gilt eine zweite Welle der Arbeitslosigkeit zu verhindern, wenn im Herbst die jetzige Regelung zur Kurzarbeit ausläuft. SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner geht mit einem zukunftsweisenden Modell zur verkürzten Vollzeit voran. Dieses Modell bringt Vorteile sowohl für die ArbeitnehmerInnen als auch für die Unternehmen und ist gut für die Gleichstellung“, so SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

„Derzeit leisten Frauen den Löwenanteil der unbezahlten Arbeit. Bezahlte und unbezahlte Arbeit muss endlich gerecht verteilt werden. Das SPÖ-Modell ist ein Einstieg in die verkürzte Vollzeit für alle und bedeutet eine Arbeitszeitrevolution. Halbe/Halbe rückt damit näher!“, so Heinisch-Hosek.

Das schlägt die SPÖ vor: Die Arbeitszeit wird um 20 Prozent verringert. Ein Drittel der Kosten wird vom Betrieb übernommen, ein Drittel vom AMS. MitarbeiterInnen, die sich für das Modell entscheiden, würden 95 Prozent ihres ursprünglichen Nettogehaltes bekommen.

„Das Modell sichert Arbeitsplätze und schafft neue. Das ist genau das, was wir jetzt brauchen, um gut durch die Krise zu kommen!“ so Heinisch-Hosek.