Heinisch-Hosek zu WIFO-Studie: Viele Frauen haben in der Corona-Krise ihren Job verloren!

Starker Rückgang bei geringfügigen Jobs – SPÖ-Frauen fordern Beschäftigungsinitiativen und verkürzte Vollzeit

-„Frauen arbeiten besonders oft in unsicheren Beschäftigungsverhältnissen. Viele von ihnen haben jetzt in der Corona-Krise ihren Job verloren. Wir müssen rasch Jobinitiativen starten. Die Bundesregierung muss endlich ins Tun kommen!“, so SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek zu einer aktuellen WIFO-Studie, die einen starken Rückgang bei geringfügigen Jobs im Mai zeigt.

Frauen sind häufig in den Bereichen Handel und Gastgewerbe geringfügig beschäftigt. Sie sind von dem Beschäftigungsrückgang besonders stark betroffen. Die SPÖ fordert eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsoffensive. Heinisch-Hosek wies auch auf den von der SPÖ seit längerem geforderten Krisenfonds für geringfügig Beschäftigte hin. „Wir müssen jetzt alles tun, um Arbeitslosigkeit zu verhindern. Dafür brauchen wir endlich auch ein Umdenken bei der Arbeitszeit. Die SPÖ schlägt ein staatlich gefördertes Modell für Unternehmen für eine kürzere Vollzeit vor. Das sichert Arbeitsplätze und schafft neue“, so Heinisch-Hosek.

„Wir müssen die Arbeit in Zukunft besser verteilen, sowohl die bezahlte als auch die unbezahlte. Handeln wir jetzt“, so Heinisch-Hosek.