Arbeitslosigkeit verhindern – Arbeitszeitverkürzung jetzt!

Die SPÖ fordert ein staatlich gefördertes Modell zur Arbeitszeitverkürzung für Unternehmen. MitarbeiterInnen, die sich für das Modell entscheiden, würden 94,9 Prozent ihres ursprünglichen Nettogehaltes bei einer auf 80 Prozent reduzierten Arbeitszeit bekommen. Im Vergleich zu bisherigen Kurzarbeitsmodellen bedeutet das eine Lohnerhöhung.

„Wir müssen jetzt alles tun, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden! SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner geht voran und hat heute ein zukunftweisendes Modell präsentiert, mit dem Österreich gut durch die Krise kommt“, so SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Für die Gleichstellung ergeben sich viele positive Effekte, so Heinisch-Hosek. Es wird für Eltern leichter, Job und Familie zu vereinbaren. Die bezahlte und unbezahlte Arbeitszeit zwischen Frauen und Männern wird gerechter aufgeteilt. „Es ist ein Einstieg in die verkürzte Vollzeit für alle und damit eine Arbeitszeitrevolution“, so Heinisch-Hosek.