Bayr: Mosambik braucht auch ein Jahr nach den Zyklonen Hilfe!

25. Juni ist mosambikanischer Nationalfeiertag

Vor über einem Jahr sind die beiden Zyklone Idai und Kenneth über Mosambik gezogen und haben das Land verwüstet. Auch jetzt, über ein Jahr nach den Naturkatastrophen, braucht das Land internationale Hilfe“, macht Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des mosambikanischen Nationalfeiertages am 25. Juni auf die Not in dem Schwerpunktland der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit aufmerksam.

„Bereits vor dem Ausbruch der Corona-Krise in Mosambik waren über 1,6 Millionen Menschen von Mangelernährung und Hunger bedroht. Nach der Verwüstung durch die Zyklone haben Dürre und Überflutungen Ernten, Infrastruktur und Nahrungsmittel vernichtet. Durch die Maßnahmen gegen ein weiteres Verbreiten des Corona Virus haben viele Menschen kein Einkommen“, schildert Bayr die Lage und fordert die Bundesregierung auf, mehr Mittel aus dem Auslandskatastrophenfonds freizugeben. „Warum hilft die Regierung nicht unserem langjährigen Partner und ermöglicht humanitäre Hilfe?“ fragt Bayr.