Frauen und Mädchen in Konflikten vor sexueller Gewalt schützen!

NRin Petra Bayr

19. Juni ist Internationaler Tag gegen sexuelle Gewalt in Konflikten

„Sexueller Gewalt gegen Frauen und Mädchen in bewaffneten Konflikten muss Einhalt geboten werden. Gerade jetzt in der Corona-Krise trauen sich Frauen und Mädchen nach Attacken nicht, Hilfe zu suchen. Über die humanitäre Hilfe und die Entwicklungszusammenarbeit hat Österreich die Möglichkeit, Überlebende zu unterstützen. Hier muss mehr passieren“, regt Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages gegen sexuelle Gewalt in Konflikten am 19. Juni, an.

Bayr fordert, dass vor allem die sexuellen und reproduktiven Rechte von Frauen und Mädchen geschützt werden. „Überlebende von Gewalt brauchen professionelle Unterstützung, die neben den psychischen Aspekten die Fragen der sexuellen und reproduktiven Gesundheit ernst nimmt. Zugang zu Notfallverhütungsmittel und dem Schwangerschaftsabbruch gehören selbstverständlich dazu“, fordert Bayr.

Am 19. Juni 2008 hat der UN-Sicherheitsrat die Resolution 1820 angenommen. Die Resolution verurteilt sexuelle Gewalt als Kriegstaktik und Hindernis für den Wiederaufbau von Frieden in einer Gesellschaft.