Kuntzl: „Es geht um die Existenz des Kunst- und Kulturlandes Österreich“

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In der Nationalratsdebatte zur Rettung der Kunst- und Kulturbranche betonte SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl die Notwendigkeit, Künstlerinnen und Künstlern sowie Kulturinstitutionen eine langfristige Perspektive zu geben. Die SPÖ hat dazu zwei Anträge eingebracht, die einen Rettungsschirm von einer Milliarde Euro für Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft vorsehen. „Es geht tatsächlich um die Existenz des Kunst- und Kulturlandes Österreich und die Existenzen unserer Kreativen“, appellierte Kuntzl an die Abgeordneten, die Anträge anzunehmen.

Kuntzl kritisierte die bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung als zu bürokratisch, langsam und unzuverlässig. „Es gab monatelang keine Möglichkeiten aufzutreten, zu arbeiten, kein Einkommen, bei weiterlaufenden Kosten. Fehlendes Geld vernichtet hier Existenzen“, erinnerte sie an die Dringlichkeit der Lage. Die Abgeordnete wandte sich auch an Staatssekretärin Andrea Mayer: „Es ist mehr notwendig, um den Fortbestand des Kunst- und Kulturlandes Österreich zu sichern.“