Holzleitner: „Wir dürfen keine Lost Generation zulassen“

NRin Eva-Maria Holzleitner

In der Aktuellen Europastunde am Mittwoch meldete sich SPÖ-Bereichssprecherin für Kinder und Jugend Eva Maria Holzleitner zur Zukunft der Europäischen Union zu Wort. „Wir dürfen nicht zulassen, dass die Jugendlichen die Opfer dieser größten Krise der jüngsten Geschichte werden“, sagte Holzleitner. Um dies zu verhindern, forderte sie europaweite Jugendarbeitsprogramme, eine Sozialunion und einen ausfinanzierten Green Deal, der die europäische Konjunktur ankurbeln und eine sichere Zukunft für den Planeten schaffen solle. Dies solle sicherstellen, dass keine Lost Generation entstehe, deren Zukunft von Unsicherheit gezeichnet sei. „Eine starke, selbstbewusste nächste Generation in ganz Europa muss für uns Priorität haben. 15 Prozent Jugendarbeitslosigkeit in Europa muss für uns eine Handlungsaufforderung sein.“

„Europa ist ein Teil von uns, wir haben uns zu Europa bekannt und es lohnt sich, für Europa zu kämpfen!“, plädierte sie für verstärkte Solidarität unter den europäischen Staaten, statt Inseldenken, welches sie der FPÖ vorwarf. „Corona- und Klimakrise machen vor den Grenzen nicht halt“, stellte sie fest und erklärte in Richtung FPÖ, dass es gerade für ein Exportland nicht egal sei, ob es den Nachbarländern schlecht gehe, denn können diese die Produkte nicht mehr abnehmen, schade das auch in Österreich den Menschen. „Es geht um ein Europa, das geeint und gestärkt agiert und visionär handelt“, so die Abgeordnete.