SPÖ-Anfrage zu Familienhärtefonds: „Wo bleiben die Auszahlungen, Frau Ministerin?“

SPÖ-Familiensprecherin: Erst 4 Millionen ausgezahlt

„Wie lange sollen die Familien noch warten? Womit sollen sie Miete und Lebensmittel bezahlen?“, fragt SPÖ-Familiensprecherin Petra Wimmer angesichts der schleppenden Auszahlungen aus dem Corona-Familienhärteausgleich. Seit 15. April kann Unterstützung beantragt werden. Ausgezahlt wurden von den budgetierten 60 Millionen Euro bisher lediglich 4 Millionen Euro. „Es wurde schnelle und unbürokratische Hilfe angekündigt. Die Erfahrungsberichte zeichnen ein anderes Bild“, ärgert sich Petra Wimmer.

So wurde ihr von Anträgen berichtet, die per Mail nicht eingereicht werden konnten. Fehlende Bestätigungsmails seien an der Tagesordnung. Viele Familien müssten mehrmals einreichen bis eine Bestätigung käme. „Und dazu kommt noch die quälende Frage: Was passiert, wenn die 60 Millionen ausgeschöpft sind? Gehen dann die restlichen Familien leer aus? Oder bekommen dann jene Familien nichts, die vor dem 28.2. Arbeitslosengeld oder Mindestsicherung bezogen haben?“, fragt Petra Wimmer.

Es gebe nämlich nach wie vor keine Möglichkeit für diese Betroffenen, Unterstützung aus dem Corona-Familienhärteausgleich zu beantragen. Aufgrund der mangelnden Kommunikation von Seiten des Ministeriums hat Wimmer eine Anfrage an Ministerin Aschbacher gestellt. „Ich hoffe, dass wir in spätestens acht Wochen Antworten bekommen. Die Betroffenen brauchen Klarheit. Und endlich schneller die Unterstützung, die ihnen versprochen wurde“, so die SPÖ-Familiensprecherin.

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