Heinisch-Hosek/Lindner: Diskriminierung der LGBTIQ-Community beenden!

Ergebnisse der AK-Studie sind alarmierend - berufliche Benachteiligungen in vielen Jobs immer noch traurige Realität

„Wir können und wollen nicht länger warten! Seit Jahren fordern wir eine Ausweitung des Gleichbehandlungsrechts“, so SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gabriele Heinisch-Hosek und SoHo-Vorsitzender Mario Linder. Die Ergebnisse einer aktuellen AK-Studie sind alarmierend. Demnach sind berufliche Benachteiligungen trotz arbeitsrechtlicher Bestimmungen in vielen Jobs immer noch traurige Realität. Im Privatleben fehlt der Schutz vor Diskriminierung völlig.

Heinisch-Hosek fordert einen Ausbau der rechtlichen Vertretung. „Die Gleichbehandlungsanwaltschaft und NGOs, die bei der Bekämpfung von Diskriminierung unterstützen, müssen ausgebaut und die Gleichbehandlungskommission besser ausgestattet werden“, so Heinisch-Hosek. „Österreich ist eines der wenigen Länder, in denen der Schutz im Privatleben massive Lücken aufweist. Gerade im Wohnrecht ist das eklatant. Die andauernde Diskriminierung der LGBTIQ-Community muss endlich ein Ende haben!“, so Lindner.

Die Coronakrise hat die LGBTIQ-Community so wie auch die Frauenorganisationen stark getroffen. LGBTIQ-Vereine mussten temporär schließen, Beratungsstellen waren nur eingeschränkt erreichbar, queere Räume haben gefehlt. Von einem Tag auf den anderen waren sie unsichtbar. Mit der FENSTERL PARADE am 13. Juni 2020 holt sich die LGBTIQ-Community mit all ihren Verbündeten die Sichtbarkeit im öffentlichen Raum zurück. „Stolz und sichtbar. Setzen wir ein starkes Zeichen!“ so Heinisch-Hosek und Lindner.