In der Krise Frauenhäuser auszuschreiben ist ein NoGo

SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Heinisch-Hosek fordert: "Zurück an den Verhandlungstisch gemeinsam mit den Salzburger Frauenhausvertreterinnen!"

„Gerade jetzt in der Krise zwei von drei Salzburger Frauenhäusern europaweit auszuschreiben und damit funktionierende bestehende Strukturen zu zerschlagen, halte ich für ein echtes NoGo. Ich fordere weiterhin ein Zurück an den Verhandlungstisch gemeinsam mit den Salzburger Frauenhausvertreterinnen!“, sagte SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek.

„Wir kritisieren – so wie die ExpertInnen und tausende UnterstützerInnen einer Petition – seit Anfang der Debatte, dass Landesrätin Klambauer gut funktionierende Strukturen ausschreiben will“, so Heinisch-Hosek weiter. Und: „Landesrätin Klambauer stößt jene vor den Kopf, die seit vielen Jahren für den Schutz von Frauen tätig sind und viel Expertise haben. Gerade jetzt während der Corona-Krise ist noch sichtbarer geworden, wie wichtig diese Gewaltschutzeinrichtungen sind“.

„Statt dieser Ausschreibung sollte das Geld, das diese kostet, besser in den Gewaltschutz investiert werden. Das würde den Salzburger Frauen helfen. “, so Heinisch-Hosek.