Yilmaz würdigt Beitrag der Menschen mit Migrationshintergrund in Corona-Krise

NRin Nurten Yilmaz Bild: AlexanderMueller

SPÖ-Integrationssprecherin Nurten Yilmaz betonte in ihrem Debattenbeitrag zum Budget am Dienstag im Nationalrat die Leistungen der Menschen mit Migrationshintergrund in den vergangenen Wochen des Lockdown. „Wer hat die Zeitungen ausgetragen und die Pakete ausgeliefert? Wer war auf den Baustellen, hat sichergestellt, dass Krankenhäuser und Pflege funktionieren, wer sitzt an der Supermarktkasse und wer erntet die Lebensmittel? Es waren die ArbeitnehmerInnen, es waren besonders Frauen und ArbeiterInnen mit Migrationshintergrund, die unser Land in der Corona-Zeit am Laufen gehalten haben!“ **

Österreich könne stolz sein darauf, was hier geleistet wurde. „Hier stehen die Leute solidarisch zusammen – und zwar egal, welchen Vornamen sie tragen, wo sie geboren wurden oder welchen Pass sie tragen. Hier – im Handel, in der Produktion oder im Gesundheitssystem – sind die wirklichen LeistungsträgerInnen zu Hause.“

Sie, so Yilmaz, verlange deshalb Respekt davor, was ArbeitnehmerInnen und MigrantInnen in unserem Land täglich leisten. „Ich verlange eine Politik, die diesen Zusammenhalt fördert – anstatt nach Herkunft zu spalten.“ Österreich sollte in eine gemeinsame Zukunft und Integration investieren – aber davon finde sich nichts im Budget. Es fehle eine ernsthafte Integrationspolitik, kritisierte die SPÖ-Abgeordnete. Ihre Forderung an die Regierung: „Machen Sie endlich konsequente Politik für die, die sich etwas aufbauen wollen in Österreich und die unser Land täglich am Laufen halten. Es geht nicht nur um Integration. Es geht um Teilhabe, Gleichheit und Lebenschancen!“