Heinisch-Hosek: Frauen haben mehr als nur Applaus verdient

Gabriele Heinisch-Hosek #stattApplaus

SPÖ-Frauen starten Socialmedia-Kampagne

Unter dem Hashtag #stattApplaus starten die SPÖ-Frauen heute eine Socialmedia-Kampagne, um auf die Rechte von Frauen hinzuweisen. Frauen in ganz Österreich sind aufgefordert, ihre Forderungen an die Bundesregierung auf Facebook, Twitter und Instagram zu posten. „Die Krise hat deutlich gezeigt, wie wertvoll die Arbeit ist, die Frauen täglich leisten. Viel ist von den systemrelevanten Berufen wie Handel oder Pflege die Rede, aber Applaus alleine ist zu wenig. Frauen haben das Recht auf höhere Löhne und echte Gleichberechtigung“, so Heinisch-Hosek.

Diese Woche wird im Nationalrat das Budget diskutiert. Darum starten wir jetzt bewusst diese Kampagne. Seit  langem weisen die SPÖ-Frauen auf massive Defizite in diesem Bereich hin. Die von der Regierung angekündigte Erhöhung von 2 Millionen Euro deckt gerade einmal die Inflation ab. Das ist angesichts der derzeitigen Krisensituation viel zu wenig. „Es braucht mehr Geld für Frauenberatung, Gewaltschutz und Frauenprojekte. Wir fordern ein höheres Frauenbudget!“ so SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek.

Weitere zentrale Forderungen der SPÖ-Frauen sind ein kollektivvertraglicher Mindestlohn von 1.700 Euro steuerfrei, Erhöhung des Arbeitslosengeldes auf 70 Prozent, Soforthilfe für Alleinerziehende und Unterhaltsgarantie sowie ein Rechtsanspruch auf einen ganztägigen Kinderbetreuungsplatz ab dem 1. Lebensjahr. Heinisch-Hosek wies in diesem Zusammenhang auf die Petition zur Geschlechtergerechtigkeit des Österreichischen Frauenrings und des Salzburger Frauenrates hin, die von allen weiblichen Abgeordneten der SPÖ im Nationalrat eingebracht wurde und weiterhin hier unterstützt werden kann: [https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/PET/PET_00015/index.shtml ] (https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/PET/PET_00015/index.shtml )

„Die Regierung vernachlässigt die Frauenpolitik. Wenn wir jetzt nicht gegensteuern, wirft uns die Krise in der Gleichstellung um Jahrzehnte zurück. Ich appelliere an Frauenministerin Raab gemeinsam mit allen Parteien und mit der Zivilgesellschaft alles daran zu setzen, einen Backlash zu verhindern!“, so Heinisch-Hosek.