Bayr: GeburtshelferInnen bei deren Arbeit schützen

NRin Petra Bayr

5. Mai ist Internationaler Tag der Hebammen.

„Während der Corona-Pandemie ist es besonders wichtig, das Gesundheitspersonal zu schützen. Das gilt natürlich auch für GeburtshelferInnen“, betont Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages der Hebammen am 5. Mai die Notwendigkeit, GeburtshelferInnen bei deren Arbeit vor einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen.

„Weltweit ist es für werdende Mütter keine Selbstverständlichkeit, professionelle Geburtshilfe zu erhalten“, betont Bayr. In den Ländern südlich der Sahara waren nur 59 Prozent aller Geburten von ausgebildeten Hebammen begleitet. Das nachhaltige Entwicklungsziel 3 sieht vor, dass die Müttersterblichkeitsrate im Jahr 2030 um 70 Prozent im Vergleich zu 1990 gesenkt ist. Ein wesentlicher Faktor, um dieses Ziel zu erreichen, ist professionelle Geburtshilfe. Weltweit waren 81 Prozent aller Geburten im Jahr 2018 professionell begleitet. Im Jahr 2012 waren es nur 69 Prozent. „Ich rufe die internationale Staatengemeinschaft auf, weiter auf dem Gebiet aktiv zu sein, Frauen brauchen professionelle Geburtshilfe. Keine Frau darf sterben, während sie ihr Kind auf die Welt bringt“, fordert Bayr.