Kinderbetreuung darf jetzt nicht an den Frauen hängen bleiben

„Kinderbetreuung darf jetzt nicht an den Frauen hängen bleiben. Familien werden derzeit im Ungewissen gelassen, wie es in dieser Hinsicht weitergehen soll. Offensichtlich verlässt sich die Regierung darauf, dass die Familien – insbesondere die Frauen – die Kinderbetreuung in Eigenregie irgendwie lösen werden. Das geht aber nicht!“ so Heinisch-Hosek.

Die SPÖ-Frauenvorsitzende fordert daher Klarheit und zwar bereits für die nächsten Tage und Wochen. „Wir dürfen jetzt keinen Rückfall in die fünfziger Jahre erleben. Einem konservativen Rollenbild kommt die momentane Situation entgegen. Aber das dürfen wir nicht zulassen!“ so Heinisch-Hosek.

„Auch bei der Sonderbetreuungszeit braucht es dringend eine Regelung. Viele haben die drei Wochen bereits verbraucht und es gibt auch noch immer keinen Rechtsanspruch“, so die Frauenvorsitzende. Heinisch-Hosek appelliert an die Regierung, die Vorschläge der SPÖ sowie die der Gewerkschaften und der Arbeiterkammer aufzugreifen.