Familienhärtefonds – Unterstützung für geringfügig Beschäftigte und KleinunternehmerInnen

Petra Wimmer
Petra Wimmer Bild: © Parlamentsdirektion / PHOTO SIMONIS

Grundsätzlich erfreut zeigt sich SPÖ-Familiensprecherin Petra Wimmer über den Corona-Familienhärtefonds. Allerdings gebe es großen Verbesserungsbedarf bei den Richtlinien. „UnternehmerInnen erhalten nur Mittel aus dem Familienhärtefonds, wenn sie Mittel aus dem Corona-Härtefonds beziehen. Aber gerade viele Klein- und MittelunternehmerInnen haben keinen Anspruch darauf. Hier wird eine Gruppe von hart arbeitenden Menschen gleich aus zwei Förderungen ausgeschlossen“, ärgert sich die SPÖ-Abgeordnete und fordert eine Änderung dieser Richtlinie.

EPU und KMU erhalten zum Beispiel keine Mittel aus dem Corona-Härtefonds, wenn sie einen fixen Nebenverdienst haben. Das schließe viele Familien somit von zwei Förderungen aus. Zusätzlich sei unklar, wie die Regelung sei, wenn ein vom Kind getrenntlebender Vater durch Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit keine Alimente mehr zahlen kann. „Erhält dann die Mutter Geld aus dem Familienhärtefonds? Oder kann der Vater das Geld beantragen, damit er weiterhin Alimente zahlen kann? Diese Fragen müssen dringend geklärt werden“, so Wimmer. Zusätzlich vermisse sie eine Unterstützung für geringfügig Beschäftigte, die ihren Job verloren haben.

Wimmer: „Diese Gruppe tritt es besonders hart. Sie erhalten kein Arbeitslosengeld und können auch keine Mittel aus dem Familienhärtefonds beantragen. Gerade diese Familien brauchen Unterstützung.“ Es brauche so schnell wie möglich eine Änderung der Richtlinien, damit die Mittel des Familienhärtefonds dort ankommen, wo sie gebraucht werden, fordert die SPÖ-Familiensprecherin abschließend.