SPÖ-Familiensprecherin Wimmer fordert Planungssicherheit für Eltern und Kindergärten

Petra Wimmer
Petra Wimmer Bild: © Parlamentsdirektion / PHOTO SIMONIS

„Wir fordern Klarheit für berufstätige Eltern und für das Kindergarten- und Hortpersonal“, sagt die SPÖ-Familiensprecherin im Parlament, Petra Wimmer. Denn nach Ostern sind voraussichtlich wieder viele Eltern mit betreuungspflichtigen Kindern zurück an ihrem Arbeitsplatz. Das schrittweise Öffnen von Handels- und Gewerbebetrieben hat gravierende Auswirkungen auf Familien, denn Kindergärten, Krabbelstuben, Horte und Schulen sind erst ab Mitte Mai wieder regulär geöffnet. „Eine Betreuung der Kinder ist aber oft nur dann sichergestellt, wenn die Eltern in systemrelevanten Berufsfeldern tätig sind. Diese schwammige Regelung sorgt für große Verunsicherung. Es gibt keine bundeseinheitliche Regelung. Somit handhabt das jeder Kindergartenbetreiber anders“, gibt Wimmer zu Bedenken.

Eine Öffnung von Gastronomie- und Dienstleistungsbetrieben könne nur Hand in Hand mit einer Öffnung von Kinderbetreuungseinrichtungen gehen, ergänzt Petra Wimmer. Zusätzlich müsse sichergestellt werden, dass auch hier der größtmögliche Schutz für das Personal gewährleistet werden kann. Insbesondere, da auch PädagogInnen vom Virus betroffen sein können, zur Risikogruppe gehören oder Alleinerziehende sind. „Es braucht einheitliche Regelungen für ganz Österreich. Ich fordere hiermit die Bundesregierung auf, gemeinsam mit den Ländern Klarheit zu schaffen“, betont die SPÖ-Familiensprecherin. Zum Wohle der Eltern, des Personals und der Kinder sei eine rasche Klarstellung notwendig, ergänzt Petra Wimmer abschließend.