Coronavirus – Hammerschmid vermisst Aussicht auf Entwicklungen für Schulen

NRin Sonja Hammerschmid Bild: Parlamentsdirektion/Simonis

SPÖ-Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid vermisst Aussagen der Regierung zur weiteren Entwicklung für das Bildungssystem. „Hunderttausende Familien wissen nicht, wie es die nächsten Monate weitergehen soll. Die Eltern brauchen aber Planbarkeit“, so Hammerschmid. „Es ist klar, dass die gesundheitspolitischen Auswirkungen von Maßnahmen Vorrang haben müssen; aber die Familien brauchen ein Mindestmaß an Informationen, wie es in den Wochen nach Ostern weitergeht.“ Außerdem braucht es für ArbeitnehmerInnen mit Betreuungspflichten einen Rechtsanspruch auf bezahlte Sonderbetreuungszeit.

„Wenn für die Verantwortlichen ohnehin bereits klar ist, dass die Schulen und Kindergärten auch nach Ostern jedenfalls mehrere Wochen weitgehend geschlossen bleiben bzw. nur wenn gar nicht anders geht besucht werden sollen, dann muss das kommuniziert werden, damit z.B die Eltern mit ihrem Arbeitgeber Vorkehrungen treffen können“, fordert Hammerschmid.

Auch wenn die Maßnahmen natürlich von der Entwicklung der Corona-Zahlen abhängig sind, braucht es irgendwann eine Entscheidung, wie es an den Schulen weitergeht. „Es geht für Eltern auch darum, wie Kinder betreut werden können, wenn die Möglichkeit zum Sonderurlaub oder Homeoffice endet“, so Hammerschmid. Notwendig sei dann auch, dass ArbeitnehmerInnen mit Betreuungspflichten Anspruch auf bezahlte Sonderbetreuungszeit haben.