Heinisch-Hosek zu Corona: Rettungsschirm für Eltern, nicht nur für die Wirtschaft!

Bild: Knie

Situation besonders für Alleinerzieherinnen schwierig - SPÖ-Frauenvorsitzende sieht Finanzminister Blümel in der Verantwortung

Große Verunsicherung bei Eltern betreuungspflichtiger Kinder und speziell bei Alleinerzieherinnen ortet SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek. Eltern sind von der Regierung angehalten, ihre Kinder nicht in den Kindergarten zu bringen und ab kommendem Mittwoch fällt der Unterricht in Pflichtschulen wochenlang aus. „Es braucht in dieser Situation einen Rettungsschirm für Eltern und besonders für Alleinerzieherinnen, nicht nur für die Wirtschaft“, so Heinisch-Hosek. Aus frauenpolitischer Sicht ist die ökonomische Unsicherheit bedenklich.

„Es ist gut, dass für Eltern, die es brauchen, Betreuung angeboten wird. Aber es braucht auch finanzielle Maßnahmen und rechtliche Sicherheit für Eltern, die ja von der Regierung aufgefordert werden, die Betreuung ihrer Kinder selbst zu übernehmen. Das muss uns auch etwas wert sein!“, fordert Heinisch-Hosek. Die SPÖ-Frauenvorsitzende sieht Finanzminister Blümel in der Verantwortung.

„Was nicht passieren darf, ist, dass Großeltern für die Betreuung herangezogen werden. Aber genau das wird geschehen, wenn nicht Vorkehrungen getroffen werden. Finanzminister Blümel muss in dieser Situation rasch reagieren. Das Geld ist vorhanden!“, so Heinisch-Hosek. „Halten wir zusammen und lassen wir jene nicht im Stich, die unsere Unterstützung in den nächsten Wochen dringend brauchen!“