Mahnwache vor dem Parlament

Bild: Thomas Lehmann

Aus tragischem Anlass des nunmehr 6. Frauenmordes im diesem Jahr haben heute bei einer Mahnwache vor dem Parlament Frauenorganisationen wie unter anderem die Allianz Gewaltfrei Leben, der Österreichische Frauenring und das Frauenvolksbegehren gemeinsam mit Nationalratsabgeordneten für ein höheres Budget für den Gewaltschutz demonstriert.

„Drohungen müssen ernst genommen werden! Es braucht dringend mehr Mittel für den Gewaltschutz“, sagte SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek. Die SPÖ fordert ein Sofort-Paket von 4 Millionen Euro und in einem weiteren Schritt eine massive Erhöhung des Frauenbudgets. „Dieses Geld hat der Finanzminister. Die Regierung darf nicht länger zuwarten. Wichtig ist, dass rasch gehandelt wird“, so Heinisch-Hosek.

„In den letzten Jahren wurden die Mittel für den Gewaltschutz nicht erhöht und darüber hinaus bei Frauen- und Beratungseinrichtungen gekürzt. Dass es deshalb mitunter lange Wartezeiten bei den Beratungseinrichtungen gibt, ist eine große Gefahr! Es braucht mehr Geld für Prävention, Beratung und gezielte Täterarbeit“, fordert die SPÖ-Frauenvorsitzende.

Als erster Schritt müssen die Hochrisiko-Fallkonferenzen in ihrer ursprünglichen Form wieder eingeführt werden. Auch die Hilfseinrichtungen sollen so wie früher aktiv werden können. Wer Hilfe braucht, muss diese rasch bekommen. „Der Gewaltschutz muss ausgebaut und darf nicht eingeschränkt werden“, so Heinisch-Hosek.

SERVICE: Hier stehen Fotos der Aktion zum Download zur Verfügung: [https://tinyurl.com/szbobxz] (https://tinyurl.com/szbobxz)