SP-Bayr zum „Suffering in Silence“-Bericht von Care: Österreich muss mehr helfen!

NRin Petra Bayr

OEZA-Schwerpunktländer unter den Top Ten.

„Unter den traurigen Top Ten der vergessenen Krisen werden mit Burkina Faso und Äthiopien zwei Schwerpunktländer der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit gelistet. Das zeigt einmal mehr, wie dringend der Bedarf an mehr Mittel für humanitäree Hilfe und mehr Entwicklungszusammenarbeit für die beiden Länder ist“, betont Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des heute präsentierte Bericht von CARE „Suffering in Silence“. „Ich fordere daher abermals den Außenminister auf, die Mittel des Auslandskatastrophenfonds (AKF) auf mindestens 60 Millionen jährlich zu erhöhen. Davon soll ein bestimmter Anteil, etwa die Hälfte, für Krisen in den Schwerpunktländern der OEZA reserviert sein. Wir haben lange Beziehungen zu diesen Ländern und sind gefordert, den geringen österreichischen Beitrag fokussiert einzusetzen“, fordert Bayr. Diese Forderung hat die Nationalratsabgeordnete auch in einem Entschließungsantrag beim Nationalratsplenum im Jänner eingebracht.