Altersarmut von Frauen wirksam bekämpfen

Bild: Knie

„Wir müssen die Altersarmut von Frauen wirksam bekämpfen. Frauen brauchen ein Einkommen und eine Pension, von der sie leben können. Das Pensionssplitting ist nicht die Lösung und schützt gerade bei niedrigen Einkommen nicht vor Altersarmut“, so SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek.

Frauen in Österreich bekommen rund 20 Prozent weniger Lohn und mehr als 40 Prozent weniger Pension. Etwa jede zweite Frau arbeitet Teilzeit. „Die SPÖ hat klare Konzepte auf dem Tisch gelegt. Wichtige Anliegen sind ein kollektivvertraglicher Mindestlohn von 1.700 Euro steuerfrei, ein Lohngesetz nach dem Vorbild Islands und ein Rechtsanspruch auf einen ganztägigen kostenfreien Kinderbetreuungsplatz ab dem 1. Lebensjahr“, so Heinisch-Hosek.

„Es ist gut, dass uns mit der höheren Anrechnung der Kindererziehungszeiten bei Lohnvorrückungen ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft gelungen ist. Jetzt müssen wir rasch den nächsten Schritt setzen, um Altersarmut von Frauen zu bekämpfen.“ Die SPÖ hat ein Modell vorgelegt, mit dem Eltern für Kindererziehungszeiten 50 Euro mehr Pension im Monat bekommen.

„Ich lade alle Fraktionen im Parlament ein, mit uns gemeinsam Maßnahmen zu entwickeln, die Frauen effektiv vor Armut im Alter schützen“, so Heinisch-Hosek.