Heinisch-Hosek zu Daten der Statistik Austria: Kinderbetreuung rasch ausbauen!

Für einen raschen Ausbau der Kinderbetreuung in ganz Österreich spricht sich SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek aus. Aus einer Studie der Statistik Austria für das Jahr 2018 geht hervor, dass 39 Prozent der Frauen auf Grund von Betreuungspflichten ihre Erwerbsarbeit reduzieren mussten. Bei den Männern waren es nur 5 Prozent.

„Wir müssen rasch dafür sorgen, dass beide Eltern ganztägig berufstätig sein können. Dafür braucht es mehr Kinderbetreuungsplätze vor allem auch für die Unter-Dreijährigen und Öffnungszeiten, die mit einem Ganztagsjob vereinbar sind“, so Heinisch-Hosek.

Die SPÖ fordert einen Rechtsanspruch auf einen ganztägigen kostenfreien Kinderbetreuungsplatz ab dem 1. Lebensjahr. Heinisch-Hosek erneuerte auch ihre Forderung nach einer Teilnahme Österreichs an einer europaweiten Zeitverwendungsstudie. „Nur mit aktuellen Daten können wir die Aufteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit zwischen Frauen und Männern sichtbar machen“, so Heinisch-Hosek.

Auch die Pflege von Angehörigen schultern zu einem großen Teil die Frauen. Insgesamt betreuten 396.000 Personen, davon 242.000 Frauen und 154.000 Männer im Alter zwischen 18 und 64 Jahren, pflegebedürftige Angehörige. „Frauen sollen von ihrem Einkommen leben können. Dafür müssen wir die notwendigen Voraussetzungen schaffen“, so Heinisch-Hosek.