Heinisch-Hosek zur Quote: Niederlande gehen mit gutem Beispiel voran

Bild: SPÖ Frauen

SPÖ-Frauen für Quoten in Vorständen großer Unternehmen: Quotenregelung im Aufsichtsrat zeigt Wirkung.

„Eine gesetzliche Frauenquote in den Führungsetagen von Unternehmen wurde vom Parlament in den Niederlanden auf den Weg gebracht. Das ist ein Weg, den wir in Österreich auch gehen wollen“, sagte heute SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek.

„Die 30-Prozent Quote im Aufsichtsrat großer Unternehmen in Österreich zeigt Wirkung. Um den Frauenanteil in den Vorständen ebenfalls zu heben, ist eine Quote unbedingt erforderlich“, so Heinisch-Hosek.

Die SPÖ-Frauen wollen Frauen im Beruf stärken. Zentrale Forderungen der SPÖ sind ein kollektivvertraglicher Mindestlohn von 1.700 Euro, ein Lohngesetz nach dem Vorbild Islands, 50 Prozent der AMS-Mittel für Frauen, ein Rechtsanspruch auf einen Wechsel von Teilzeit auf Vollzeit.

Um eine faire Aufteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit zwischen Frauen und Männern zu ermöglichen, ist der Ausbau der Kinderbetreuungsplätze in ganz Österreich notwendig. Ziel der SPÖ ist ein Rechtsanspruch auf einen ganztägigen, kostenfreien Kinderbetreuungsplatz ab dem 1. Lebensjahr. Um die gerechte Aufteilung zu fördern, hat die SPÖ einen Antrag auf eine Beteiligung Österreichs an einer europaweiten Zeitverwendungsstudie eingebracht.