Sozialer Ausgleich ist die Grundlage für ein gutes Leben für alle

NRin Petra Bayr

Die Proteste in Chile und Ecuador zeigen, dass ein gutes Leben für alle nur möglich ist, wenn es sozialen Ausgleich gibt. Das neoliberale Wirtschaftssystem sorgt dafür, dass es wenige Superreiche und viele ökonomisch benachteiligte Menschen gibt, die zurecht für sozialen Ausgleich protestieren“, stellt Petra Bayr, SPÖ-Nationalratsabgeordnete angesichts der Demonstrationen in Chile und der jüngsten Proteste in Ecuador fest.

Die Nationalratsabgeordnete fordert, das neoliberale Wirtschaften zu beenden: „Die Weltgemeinschaft hat mit den Nachhaltigen Entwicklungszielen eine Agenda verabschiedet, welche die ökonomische, die ökologische und die soziale Komponente vereint. In der Präambel der Agenda 2030 wird festgehalten, dass die Ziele nur erreichbar sind, wenn es „normative shifts“ – also grundsätzliche normative Veränderungen – gibt, auch im global vorherrschenden Wirtschaftssystem. Ich rufe die Staaten auf, den Geist der Agenda zu befolgen und die soziale Komponente der ökonomischen nicht länger unterzuordnen. Wirtschaft soll für alle Menschen funktionieren, nicht nur für einige wenige“, betont Bayr.