„Original Play“ – Hammerschmid fordert einheitliche Qualitätsvorgaben für Kindergärten

Bild: SPÖ NÖWerner Jäger

„Wir brauchen endlich einen österreichweit einheitlichen Qualitätsrahmen für Kinderbetreuungseinrichtungen“, fordert SPÖ-Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid angesichts der „raschest aufzuklärenden“ Vorwürfe gegen den Verein „Original Play“ hinsichtlich Grenzüberschreitungen und sogar Missbrauch gegenüber Kindern.

„Der Fall zeigt auch, wie wichtig es wäre, endlich einheitliche Qualitätskriterien für alle Kinderbetreuungseinrichtungen wie Kindergärten und Horte zu schaffen, die auch als Richtschnur dienen, welche externen Vereine in Einrichtungen tätig sein können“, so Hammerschmid.

Dieser einheitliche Qualitätsrahmen mit pädagogischen Standards wäre dann die Grundlage, um externe Anbieter zu prüfen bzw. für den Einsatz in Kindergärten und Horten zu akkreditieren, so Hammerschmid. „Ich halte nichts davon, externe Anbieter generell zu verbieten, wie das ÖVP und FPÖ im Schulbereich vor kurzem gemeinsam beschlossen haben. In vielen Bereichen – etwa in der Sexualerziehung von Jugendlichen – braucht es Expertise und die Unabhängigkeit vom Schulbetrieb, damit SchülerInnen offen Themen ansprechen können. Was es aber braucht, ist eine Akkreditierungsstelle“, so Hammerschmid.