Heinisch-Hosek: Gewalt an Frauen verhindern!

Die SPÖ fordert ein Soforthilfepaket von 4 Millionen Euro, mehr Prävention und Aufklärung sowie Anti-Gewalttrainings für Täter.

„Wir müssen alles tun, um Gewalt an Frauen zu verhindern“, sagte heute SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek. Die SPÖ fordert ein Soforthilfepaket von 4 Millionen Euro, mehr Prävention und Aufklärung sowie Anti-Gewalttrainings für Täter. „Die Frauen- und Gewaltschutzeinrichtungen müssen in ganz Österreich ausgebaut werden. Auch der Schutz für betroffene Kinder muss ausgebaut werden“, so Heinisch-Hosek.

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Frauen-Morde in Österreich dramatisch angestiegen. Allein in diesem Jahr gab es bereits 18 Morde an Frauen, die meisten davon waren Beziehungstaten. Das von ÖVP und FPÖ kurz vor der Wahl beschlossene und von ihnen so genannte Gewaltschutzpaket wurde von ExpertInnen scharf kritisiert. „Wichtig ist der Dialog mit den ExpertInnen und mit den Frauen- und Opferschutzeinrichtungen. Sie wissen am besten, wo es Handlungsbedarf gibt. Setzen wir uns gemeinsam mit den ExpertInnen an einen Tisch und setzen wir Maßnahmen um, die den Frauen helfen“, so Heinisch-Hosek.

Wichtig um Frauen zu stärken, ist finanzielle Unabhängigkeit. „Frauen haben das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben und ein Einkommen von dem sie leben können. Wir müssen die Lohnschere zwischen Frauen und Männern rasch schließen. Die SPÖ hat dazu eine Reihe von Forderungen wie u.a. ein Lohngesetz nach dem Vorbild Islands und einen Mindestlohn von 1.700 Euro steuerfrei vorgelegt“, so Heinisch-Hosek.