Bayr fordert: „Handel mit Kleinwaffen verbieten“

NRin Petra Bayr

„Sind weniger Waffen im Umlauf, gibt es auch weniger Verletzte und Tote. Ziel ist also, die Anzahl an Waffen in der Welt zu verringern“, betont Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, zu Beginn der internationalen Abrüstungswoche, die von 24. bis 30. Oktober begangen wird. Das Gegenteil ist leider tödliche Realität. Schätzungen zufolge waren 2006 etwa 650 Millionen Kleinwaffen in Umlauf. 2017 waren es bereits 857 Millionen, aktuell geht der Small Arms Survey von mehr als einer Milliarde aus. Ein wichtiger Schritt wäre laut der Abgeordneten „ein völliges Verbot, Kleinwaffen zu verkaufen“.

„Es gibt zumindest in 18 Ländern Hinweise, dass Kinder als SoldatInnen missbraucht werden. Das ist die wohl abscheulichste Form der Ausbeutung von Kindern. Zumeist müssen sie mit Kleinwaffen hantieren, weil diese handlich und kinderleicht zu bedienen sind. Dabei sterben viel zu viele Menschen“, stellt Bayr fest und fordert den Handel mit Kleinwaffen global gänzlich zu verbieten und so auch zur Abrüstung von KindersoldatInnen beizutragen. Damit unterstützt die Nationalratsabgeordnete eine Forderung des UN-Kinderhilfswerkes UNICEF. sc/mp